Ein vom Pech verfolgter Dieb gibt „verfluchten“ Stein zurück
Wikipedia / JohnArmagh

Ein vom Pech verfolgter Dieb gibt „verfluchten“ Stein zurück

vor 3 Monaten

Glaubt ihr daran, dass bestimmte Gegenstände Unglück bringen können, weil sie beispielsweise verflucht sind? Schwer vorstellbar für einen rational denkenden Menschen, oder? Trotzdem möchten wir euch die nachfolgende Geschichte eines unbekannten Touristen nicht vorenthalten, der sein Diebesgut zurückgegeben hat, da es ihm angeblich Unglück brachte.

Wie die County Times berichtet, klaute der unbekannte Dieb einen kleinen Stein aus der Ruine der berühmten Cwmhir Abbey aus dem 12. Jahrhundert – einer berühmten Zisterzienserabtei in Wales. Das Kuriose an der Geschichte: Die Verwalter vom Abbeycwmhir Heritage Trust haben einen anonymen Brief erhalten. Dieser beinhaltete nicht nur den Stein, sondern auch eine ziemlich ungewöhnliche Geschichte.

Im Brief steht Folgendes:

„Es tut mir so leid, dass ich ein Stück der Cwmhir Abbey genommen, geliehen, gestohlen habe.“

„Ich war ein begeisterter Anhänger der walisischen Könige und ihrer Geschichte und darum nahm ich diesen Stein.“

„Seitdem habe ich schrecklichstes Pech. Es ist fast so, als wäre Llewellyn höchstpersönlich wütend auf mich. Also schicke ich ihn zurück.“

„Ich werde weder meinen Namen noch meine Adresse hinterlassen, nur eine herzliche Entschuldigung von einem australischen Fan.“

Llewellyn war ein legendärer Prinz, der zwischen 1172 und 1240 lebte und große Teile von Wales regierte. Tja und der Dieb ging anscheinend davon aus, dass der Prinz für sein Unglück verantwortlich war. Was Mister Unbekannt genau widerfahren ist, erwähnte er übrigens nicht in seinem Brief.

Die Notiz wurde mittlerweile zusammen mit dem Stein am Eingang der Abtei ausgestellt. Sie soll wohl als Warnung für andere Touristen dienen.

Übrigens: Es gibt auch einige Gadgets, die vor Diebstählen schützen sollen. Wir haben vier dieser Gadgets getestet.

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