Astronomen haben das bisher detaillierteste Foto eines Alien-Sterns gemacht und dabei etwas Merkwürdiges entdeckt
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Astronomen haben das bisher detaillierteste Foto eines Alien-Sterns gemacht und dabei etwas Merkwürdiges entdeckt

vor 3 Monaten

Astronomen ist es gelungen, das bisher detaillierteste Bild des Sterns Antares zu machen. Und dabei haben sie eine sehr interessante Entdeckung gemacht.

Aber kurz ein paar Infos zum Roten Riesen Antares. Antares belegt Platz 16 auf der Liste der hellsten Sterne. Er scheint rötlich, wenn man ihn mit bloßen Augen betrachtet und befindet sich im Sternbild Skorpion (etwa 600 Lichtjahre von der Erde entfernt), weswegen er auch als „Herz des Skorpions“ bezeichnet wird. Und seine Masse entspricht dem 12,4-Fachen unserer Sonne.

Antares
Forscher ist das bisher detaillierteste Bild eines Sterns außerhalb unseres Sonnensystems gelungen.
© eso.org

Am European Southern Observatory in Chile ist es Astronomen mit dem Very Large Telescope (VLT) gelungen, den Stern genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei machten sie nicht nur das bisher detaillierteste Bild eines Sterns außerhalb unseres Sonnensystems, sondern stellten auch seltsame Strömungen fest, die auf seiner Oberfläche herumwirbeln. Und momentan ist noch nicht ganz klar, was diese Turbulenzen verursacht.

Aber dafür wissen wir, dass der Stern an Masse verliert – und zwar ziemlich schnell. Das erklären Forscher der Katholischen Universität Nordchile und des Max Planck Instituts für Radioastronomie in ihrer Arbeit.

Das bedeutet, dass die Zeit von Antares abläuft und der Stern früher oder später in einer spektakulären Supernova explodieren wird.

Bei der Beobachtung des Sterns wurden Strömungsbewegungen festgestellt. Das ist erst mal nicht ungewöhnlich, denn wie wir wissen, steigt heiße Masse auf, kühlt sich ab und sinkt dann wieder oder wird ins All hinauskatapultiert. Es wurde jedoch festgestellt, dass es auf der Oberfläche ungewöhnlich turbulent zugeht.

So bewegen sich größere Mengen von Gas mit Geschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometern pro Sekunde und die Forscher haben keine Ahnung, wie.

Die Forscher fassen in ihrer Studie zusammen: „Konvektion alleine kann die beobachteten turbulenten Bewegungen und atmosphärische Erweiterung nicht erklären. Was darauf hindeutet, dass ein nicht identifizierter Prozess in der erweiterten Atmosphäre vor sich geht.“

Es werden also weitere Beobachtungen nötig sein, um zu verstehen, was da auf Antares vor sich geht. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht.

Vielleicht werden wir ja bald alle den Weltraum erkunden. Galileo hat den ersten betriebsbereiten Weltraumbahnhof in den USA besucht. Von dort sollen Touristen ins All fliegen. Aber wie genau soll das funktionieren und wann soll der erste Flug starten? Die Antworten gibt es im Video.

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