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Warum fallen wir im Schlaf nicht aus dem Bett?

Oft wälzen wir uns stundenlang hin und her, träumen von einer wilden Flucht oder verarbeiten den stressigen Tag: In der Nachtruhe geht's auf unserer Matratze ganz schön rund. Warum wir dabei trotzdem nicht die Bettenhaftung verlieren.
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Darum fällst du nicht aus dem Bett!

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    Dein 6. Sinn, der Körpersinn, arbeitet auch im Schlaf. Mini-Sensoren in Muskeln und Gelenken senden permanent Infos über deine Schlafstellung und Körperspannung ans Gehirn. Man nennt das auch Propriozeption, die Wahrnehmung unserer Körperposition.

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    In der Leichtschlaf-Phase bewegst du dich viel, aber Körper und Gehirn arbeiten zusammen: Kommst du dem Bettenrand zu nah, sendet dein Gehirn das Signal "zurückrollen" aus.

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    Du träumst vom Klettern, Joggen oder Boxen? Während deiner Traum-und Tiefschlaf-Phase gibt dein Gehirn (Bewegungs-)Impulse nicht weiter. Die Muskeln sind blockiert, du bleibst ruhig liegen.

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    Warum fallen dann Kinder aus dem Bett, wenn das keine Barriere hat? Das junge Gehirn muss erst noch lernen, die Signale des Körpers richtig zu deuten.

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    Übrigens: Starker Alkoholkonsum kann deine Kontroll-Zentrale ausschalten. Auch bei älteren Menschen häufen sich Stürze. Gründe dafür können Medikamente, Lähmungen oder Demenz sein.

Traumhaft sicher: Das geht ab, wenn du schläfst

5 crazy Facts übers Schlafen

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    Mehr Empathie dank Siesta: Der Kurzschlaf macht dein Gehirn sensibler. Du gehst offener und sanfter mit Emotionen anderer um und denkst weniger negativ.

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    Schlaf-Defizit? Lieber nicht! Ab der 2. schlaflosen Nacht verschlechtern sich Körperbeherrschung und Reaktionszeit. Dein Körper fühlt sich jetzt so an, als hätte er mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut.

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    Durch sanftes Schaukeln schläfst du tagsüber schneller und laut gemessener Hirnaktivität auch tiefer ein. Der beste Ort dafür? Laut Experten die Hängematte.

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    Blauhaie müssen immer in Bewegung bleiben, sonst nehmen ihre Kiemen keinen Sauerstoff auf. Während sie schlummern, schwimmen sie nach oben und lassen sich nach unten treiben. Man nennt das "Yo-Yo-Tauchen."

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    Der Geruch deines Partners sorgt für einen erholsameren Schlaf - besonders in einer fremden Umgebung (Hotelzimmer!) Wenn der/die Liebste nicht da ist, tut's auch ein von ihm/ihr getragenes Shirt.

Willkommen im Betten-Himmel: Hier willst du garantiert übernachten

Veröffentlicht: 12.10.2020 / Autor: Anna Kaltenhauser