Kakifrüchte hängend am Kakibaum

Kaki: Kennst du schon die süße Schwester der Tomate?

Wenn du im Supermarkt eine Kaki entdeckst, solltest du zugreifen. Wir verraten dir, woher die leckere Frucht kommt und was du kulinarisch mit ihr anstellen kannst. Falls du selbst ein Kaki-Bäumchen ziehen möchtest, findest du weiter unten die Anleitung.
12

Das Wichtigste zum Thema Kakis

  • Ursprünglich stammt die Frucht aus Asien. In China wird der Kaki-Baum schon seit über 2.000 Jahren kultiviert und zählt daher zu den ältesten Kultur-Pflanzen.

  • Angebaut wird die Frucht weltweit in 17 Ländern. Rund 90 Prozent der Produktion entfallen auf China, Südkorea, Japan, Aserbaidschan und Spanien.

  • Die gelbliche bis rötliche "Götterspeise" sieht aus wie eine Tomate, ist aber fruchtiger und süßer. Zudem enthält sie viele Vitamine und Mineralstoffe.

  • Kakis löffelt man ähnlich wie Kiwis aus der Schale oder man schneidet sie in Stücke. Bei einer reifen Frucht kann man die Schale (mit)essen.

  • In deutschen Supermärkten findet sich meist die Sorte "Rojo Brillante", die in der spanischen Region Valencia (Ribera Alta) gedeiht. Nur sie darf unter dem geschützten Marken-Namen "Persimon" verkauft werden.

Yummy-Rezepte: Was du aus Kakis zaubern kannst

DIY: So ziehst du Kaki-Bäumchen aus Samen

  • Kaki-Samen besorgen. Gekaufte Früchte enthalten meist keine Samen, da sie im Lauf der Zeit weggezüchtet wurden - Ausnahmen allerdings kommen vor.

  • ❄️

    Vor der Aussaat müssen die Samen keimfähig gemacht werden (Stratifizierung): Man wickelt sie in feuchtes Küchenpapier ein und bewahrt sie in einer Dose für 8 bis 10 Wochen im Kühlschrank auf.

  • 🍵

    Danach kommt je 1 Samen in einen Topf mit Anzucht-Erde, der etwa die Größe einer Tee-Tasse haben sollte.

  • 💦

    Die Samen nur leicht mit Substrat bedecken und mit Wasser aus einer Sprüh-Flasche anfeuchten.

  • 🔆

    Einen warmen, hellen Platz für die Töpfe reservieren - zum Beispiel auf der Fensterbank. Zusätzlich kann man sie mit einer Frischhalte-Folie abdecken.

  • 🌱

    Die Keim-Dauer beträgt 2 bis 4 Wochen. Nach der Durchwurzelung werden die Keimlinge umgetopft.

Und so sieht ein Kaki-Sprössling aus

Externer Inhalt

Dieses Element stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram und Youtube.

Um diese Inhalte anzuzeigen, aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards in den

5 Kaki-Facts, die nicht jeder kennt

  • Kaki-Bäume erreichen eine Höhe von 10 bis 20 Metern (machmal auch mehr), ihre Früchte können bis zu 500 Gramm schwer werden.
  • Die Sharon-Frucht ist eine veredelte Zuchtform der Kaki. Sie kommt aus Israel und verdankt ihren Namen der Sharon-Ebene (Mittelmeer-Küste), in der sie angebaut wird.
  • "Großes Glück in 100 Angelegenheiten": In China drückt man diesen Wunsch mit einem Kaki-Kuchen aus.
  • Eine unreife Kaki hat einen hohen Tannin-Gehalt - und der wiederum hinterlässt ein pelziges Gefühl im Mund.
  • Kakis gibt's auch getrocknet. Die eignen sich super als Snack oder Zutat fürs Müsli.
Veröffentlicht: 17.04.2021 / Autor: Heike Predikant