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Ur-Cappuchino

Venedig oder Wien - woher stammt der Ur-Cappuccino?

Cappuccino ist typisch italienisch - oder? Er hat auch Einflüsse aus Wien! Behauptet zumindest die österreichische Hauptstadt. Wer hat denn nun den Cappuccino erfunden? Wir begeben uns auf Spurensuche.
Venedig oder Wien - woher stammt der Ur-Cappuccino?
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Die italienische Version: Cappuccino wurde im venezischen Café Florian geboren

  • Ein Punkt für die Erfindung der Espresso-Maschine geht an die Italiener: Die ließ sich Angelo Moriondo 1884 patentieren.

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    Dank einer Dampfdüse konnte man nun feinen Milchschaum erzeugen, der bis heute einen guten Cappuccino ausmacht.

  • 😋

    Das urige Café Florian in Venedig zählt zu den ältesten Kaffeehäusern der Welt. Schon seit 1720 brüht man hier Kaffee - und hier sollen auch die ersten Cappuccinos über den Tresen gegangen sein.

  • 🥛

    Laut dem Nationalen Espresso-Institut Italiens - richtig gelesen, das gibt es wirklich - besteht ein hochwertiger Cappuccino aus 25 Millilitern Espresso und 100 Millilitern aufgeschäumter Vollmilch mit 3,5 Prozent Fettgehalt.

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Die Wiener Version: der Urahne des Cappuccinos ist der österreichische "Kapuziner"

  • In Wien hingegen schwört man darauf, dass im Café Landtmann die Geburtsstunde des Ur-Cappuccinos schlug. Das Lokal gibt es schon seit 1873.

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    Urahne und Namensgeber des heute bekannten Cappuccinos soll der "Kapuziner" sein. Heute wird er kaum noch bestellt, früher war er aber sehr beliebt. Das Geheimnis des "Kapuziner": ein doppelter Mokka. Hinzu kommt eine kleine Menge Milch oder Sahne.

  • Der Name "Kapuziner" wurde von den gleichnamigen Mönchen mit ihren kaffeebraunen Umhängen und spitzen Kapuzen inspiriert. Und siehe da: "Cappuccino" heißt übersetzt "Kapützchen".

  • 😋

    Der Legende nach tranken einst in Italien stationierte österreichische Soldaten ihren Kapuziner. Die Wiener:innen gehen davon aus, dass dieser Kapuziner in Italien zum heutigen Cappuccino weiterveredelt wurde.

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FAQ zu Espresso versus Kaffee

  • ⁉️

    Kaffee oder Espresso - wo liegt der Unterschied?

    Das Geheimnis liegt in der Röstung: Espresso-Bohnen erkennst du an ihrer dunklen Farbe, weil sie länger geröstet werden. Außerdem ist Espresso viel konzentrierter als Filter-Kaffee: Er enthält weniger Wasser und die Aromen schmecken stärker.

  • ⁉️

    Woran erkennt man einen guten Espresso?

    Einen guten Espresso erkennst du natürlich auch an seiner typischen, goldbraunen "Crema". Außerdem sollte er intensive Aromen haben und frisch aus der Maschine kommen - also zum Trinken noch möglichst heiß sein.

  • ⁉️

    Ist Espresso magenschonender und bekömmlicher als Kaffee?

    Ja, Espresso wird eine mildere, magenschonendere Wirkung nachgesagt. Das liegt daran, dass die Bohnen länger geröstet werden - und sich dabei auch reizende Säuren abbauen.

  • ⁉️

    Hat Espresso mehr Koffein als Filter-Kaffee?

    Jein - bei gleicher Menge enthält Espresso tatsächlich mehr Koffein. Aber wir trinken immer nur ein paar kleine Schlucke Espresso. Zum Vergleich: Vom Filter-Kaffee trinken wir pro Portion rund 100 bis 300 Mililiter - vom Espresso hingegen nur 20 bis 60 Mililiter. Auf diese Menge hat Espresso also weniger Koffein.

  • ⁉️

    Ist Kaffee gesund?

    Studien zeigen immer wieder: Das Lieblingsgetränk der Deutschen hat zahlreiche Benefits. Hier liest du mehr über die gesunde Wirkung von Kaffee.

Veröffentlicht: 23.11.2021 / Autorin: Carina Neumann-Mahlkau