via Forest & Kim Starr (USGS)

Umweltschock: Die meisten Seevögel haben Plastikmüll im Magen

vor 4 Jahren

Wie weit unsere Umweltverschmutzung geht, zeigen aktuelle Untersuchungen: Demnach haben Zwei Drittel der Seevögel Plastikmüll im Magen. 

Wissenschaftler schlagen Alarm, denn von 186 untersuchten Spezies tragen bereits die meisten Seevögel gefährlichen Müll in sich. Bis zum Jahr 2050 könnten sogar 95 Prozent der Arten betroffen sein. Besonders Vögel des Antarktischen Ozeans sind betroffen. Plastikmüll ist in unseren Ozeanen schon seit langem ein ernst zu nehmendes Problem, das den Meeresbewohnern zu schaffen macht. Wale, Robben und Schildkröten verheddern sich regelmäßig und ertrinken dadurch.

Ein toter Vogel mit Plastikmull im Magen // via flickr, Sparkle Motion

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Ein toter Vogel mit Plastikmull im Magen // via flickr, Sparkle Motion
© via flickr, Sparkle Motion

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Noch schlimmer ist es jedoch, wenn die Tiere Teilchen verschlucken. Sie verstopfen ihren Verdauungstrakt, sodass sie keine Nahrung mehr aufnehmen können und verenden. Auch die Giftstoffe haben fatale Folgen. Jährlich landen zwischen 5 und 13 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren. Tendenz steigend. Wissenschaftler fordern deswegen eine effektive Müllentsorgung, denn Plastik verrotet nicht. Besonders in Indonesien, den Philippinen, Australien und Neuseeland sind die Gewässer verseucht.

Das Umweltbewusstsein wurde erst in den vergangenen Jahren angeregt, denn Nachhaltigkeit spielte für viele lange Zeit keine große Rolle. Nun setzt man viel daran, die Sünden der Vergangenheit zu beseitigen. Wir haben uns drei Renaturierungsprojekte näher angeschaut:

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