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Socialbnb

Socialbnb: Wie du im Charity-Urlaub Gutes tun kannst

Übernachten bei einer Hilfs-Organisation: Die Plattform "Socialbnb" bietet weltweit Unterkünfte für Reisende, die wohltätige Projekte finanziell unterstützen wollen. Wir haben eines der Angebote getestet. Ob dabei Ferien-Feeling aufkommt, siehst du im Clip. Plus: Wo du sonst noch Charity-Urlaub buchen kannst.
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Das Wichtigste zum Thema Socialbnb

  • Die Online-Plattform bringt Reisende mit sozialen und ökologischen Projekten in aller Welt zusammen. Gegründet wurde sie von einem Kölner Start-up.

  • Der Clou: Nicht-staatliche Organisationen bieten auf socialbnb.org ihre ungenutzten Räume als Unterkünfte an. Mit den Einnahmen finanzieren sie dann eigene Hilfsprojekte.

  • Gerade kleinere, lokale Projekte erhalten oft wenig Spenden - aufgrund fehlender internationaler Aufmerksamkeit.

  • Die Gäste müssen keine Freiwilligen-Arbeit leisten, sondern dürfen nachhaltig Urlaub machen. Sie zahlen lediglich für die Übernachtung.

  • Im Angebot sind rund 180 Projekte in 45 Ländern: von der Pferde-Rettung auf Teneriffa über "Social Business Support" in Indonesien bis zu Bildungs-Programmen für Kinder in Peru (s. Foto oben auf der Seite).

  • Netter Nebeneffekt: Traveller bekommen Einblicke in die Arbeit vor Ort und lernen das Land abseits von touristischen Pfaden kennen.

Für den guten Zweck: Airbnb vermittelt "Dog Walking" in Los Angeles

Airbnb ist auf den Hund gekommen: Das Online-Portal zur Buchung und Vermietung von privaten Unterkünften bietet Spaziergänge mit Vierbeinern in Los Angeles an - nicht nur zum Vergnügen.

Für den guten Zweck kooperiert Airbnb mit der US-Organisation Free Animal Doctor, die sich um verlassene und gefundene Hunde kümmert. Ziel des Projekts ist es, neue Frauchen und Herrchen für die Tiere zu finden.

Beim 2-stündigen "Dog Walking" geht's durch den Runyon Canyon Park, wo auch die Promis ihre Runden drehen. Die Teilnehmer:innen führen je einen "Rescue Dog" an der Leine, mit dem sie in der Gruppe durch die hügelige Landschaft laufen.

Dabei bekommt Bello nicht nur Bewegung - die Hikes dienen auch dazu, seine sozialen Fähigkeiten zu schulen. Die Teilnahme-Gebühr (ab 24 Euro pro Person) fließt in voller Höhe an die Non-Profit-Organisation.

Wohltätigkeits-Gassi im Urlaub

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Charity-Urlaub: Kannst du hier buchen

Fair Trade Tourism: Was ist das?

Reisen mit gutem Gewissen: Fair Trade im Tourismus zielt darauf ab, dass die Menschen im Urlaubsland von den touristischen Aktivitäten nachhaltig profitieren. Die jeweiligen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen sollen keine Nachteile mit sich bringen - nicht etwa die Bevölkerung ausbeuten oder die Umwelt belasten.

2002 führte die Non-Profit-Organisation Fair Trade Tourism (FTT) in Südafrika ein Handelszeichen für den Fair-Trade-Tourismus ein. Ende 2003 wurden die ersten Reise-Unternehmen mit dem Güte-Siegel ausgezeichnet.

Um es zu bekommen, müssen verschiedene Qualitäts-Merkmale erfüllt sein. Ihnen liegen 6 Prinzipien zugrunde: faire Vergütung, Demokratie (Mitsprache-Recht der involvierten Personen), Respekt (für Menschenrechte, Kultur und Natur), Verlässlichkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit.

Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es Anbieter von Südafrika-Reisen, die FTT-zertifiziert sind. Pionier hierzulande war SKR Reisen. Der Kölner Veranstalter hat seit 2011 entsprechend zertifizierte Gruppenreisen im Programm.

Fair-reisen: So funktioniert's

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Veröffentlicht: 20.07.2021 / Autor: Heike Predikant