Dieses neue Elektroauto kostet nur 4.500 Euro
via SAIC-GM-Wuling

Dieses neue Elektroauto kostet nur 4.500 Euro

vor 1 Woche

Eine Tochterfirma von General Motors bringt jetzt in China einen kompakten Elektroflitzer auf den Markt, den sich auch Leute leisten können, die nicht stinkreich sind. Das Fahrzeug kostet rund 5.300 US-Dollar, das sind umgerechnet circa 4.500 Euro.

Immer mehr umweltbewusste Menschen überlegen, sich ein Elektroauto zuzulegen. Doch die waren bisher immer extrem teuer, was sie nicht gerade massentauglich macht. Für viele Modelle muss man zwischen 50.000 bis 100.000 Euro blechen.
Doch das soll sich jetzt ändern: Die zu General Motors gehörende Autofirma SAIC aus China hat mit dem Modell Baojun E100 ein vergleichsweise sehr günstiges E-Auto für den chinesischen Markt vorgestellt. Es soll 5.300 US-Dollar kosten und pro Akkuladung circa 150 Kilometer schaffen. Eine Akkuladung dauert 7,5 Stunden.


Der neue Boajun E100 kostet rund 5.300 US-Dollar.
© via SAIC-GM-Wuling

Ein Autorennen würde der 1,67 Meter hohe Zweisitzer wahrscheinlich nicht gewinnen, denn die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h – aber hey! So günstig war ein Elektroauto noch nie.

Das Auto gibt’s in zwei Varianten: Standard und Premium. Die Standard-Version ist neben einem Fußgängerwarnsystem, Parksensoren und Servolenkung mit einem 7-Zoll-Bildschirm und WLAN ausgestattet, bei der Premiumversion kommen noch ein Touchpad, ein schlüsselloser Zugang und ein Luftfilter dazu.

Bereits 5.000 Leute haben sich laut General Motors für die ersten 200 Modelle angemeldet. Der Hersteller will das E-Auto allerdings nur innerhalb von China anbieten.

Warum sind E-Autos eigentlich so teuer?

Das Teuerste an Elektroautos sind die leistungsstarken Batterien. Die sind nämlich in der Produktion ziemlich kostenintensiv.
Das Ganze könnt ihr euch so vorstellen: Ein Auto braucht im Schnitt eine Energiemenge von 15 bis 30 Kilowatt pro Stunde, um sich fortzubewegen zu können. Um diese Energiemenge zu erreichen, müssen mehrere Batteriemodule zusammengeschaltet werden. In einer einzigen Autobatterie stecken also oft hunderte kleine Einzelmodule. Das ist aufwändig und kostet eine Stange Geld.

Dazu kommt, dass die Akkus, die am besten als Auto-Batterien geeignet sind –  sogenannte Lithium-Ionen-Akkus – im Schnitt 500 Euro pro Kilowattstunde kosten. Und jetzt rechnet mal aus, was das bei 30 Kilowattstunden kostet.

Im Jahr 2009 hat die Bundesregierung ein Programm gestartet um das Thema Elektromobilität anzukurbeln. Bis 2020 soll es 1 Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen geben. Diese Zahl scheint allerdings im Moment noch ziemlich unvorstellbar. Im Video zeigen wir euch, was da schief läuft:

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