Ein Augmented-Reality-Büro ohne Bildschirme: Der Arbeitsplatz der Zukunft?
Meta / metavision.com

Ein Augmented-Reality-Büro ohne Bildschirme: Der Arbeitsplatz der Zukunft?

vor 3 Wochen

Wer wünscht es sich nicht? Im Büro mal eben aufstehen und umhergehen, ohne dabei die Arbeit aus den Augen zu verlieren? Nicht immer am selben Platz sitzen, sondern den Gedanken freien Lauf lassen und dabei nicht immer stumpf auf den Bildschirm starren? Mit der Augmented-Reality-Brille von Meta könnte das in Zukunft funktionieren. Was die AR-Brille kann und wie sie die Zukunft im Büro verändert, erklären wir euch hier.

Meta: Das Büro der Zukunft mit Hilfe von AR

Die Firma Meta wurde 2013 in einem Crowdfunding-Projekt unterstützt, in dem um Zuschüsse für die Entwicklung der Augmented-Reality-Brille gebeten wurde. 100.000 US Dollar waren von dem Unternehmen gewünscht, fast das Doppelte hat die Firma eintreiben können. Ein Jahr später, 2014, brachte Meta das Meta 1 Developer Kit auf den Markt. Inzwischen gibt es schon eine zweite, verbesserte, Generation der Augmented-Reality-Brillen, die Meta 2.

Meta 2 – Wie funktioniert die Augmented-Reality-Brille?

Die Meta 2 ist eine Augmented-Reality-Brille, aber sie kann viel mehr, als nur einen Filter über die reelle Welt legen. Mit der Meta 2 kannst du deinen Computer und dein Handy bedienen und die Anwendungen und Programme so vor dir platzieren, wie du sie gerade brauchst. Die Meta 2 projiziert Hologramme in dein Umfeld, die du mit einfachen Gesten bedienen kannst. Deine Hand schiebt sich dabei so über das Hologramm, dass du dieses bewegen, drehen, vergrößern oder verkleinern kannst. Die Fenster öffnen sich vor deinem Auge und fügen sich in dein normales Blickfeld ein, ohne dieses zu behindern. Der Desktop, den du mit Meta 2 siehst, sieht aus wie ein Bücherregal, aus dem du verschiedene Programme und Anwendungen herausnehmen und in deine Umgebung einsetzen kannst. Dadurch, dass du mit der Brille von Meta viele verschiedene Programme, Fotos und andere Dinge, die man bei der Arbeit braucht, öffnen und vor dir positionieren kannst, könnte das Arbeiten um einiges leichter werden.

Weiter Blickwinkel und leichte Hardware – Augmented-Reality-Brille Meta 2

Die Meta 2 hat einen Blickwinkel von 90 Grad – das ist weiter, als alle anderen AR-Brillen, die es momentan auf dem Markt gibt. Die Augmented-Reality-Brille ist relativ leicht, obwohl sie groß ist. Man kann sie über mehrere Stunden tragen, ohne davon Kopfschmerzen zu bekommen. Das Gewicht der Meta liegt hauptsächlich am Hinterkopf. Dadurch fühlt sich die Brille leichter an. Das ist ein entscheidender Vorteil: Nur so kann man die Meta 2 als tatsächlichen Arbeitsplatz der Zukunft nutzen.

Augmented-Reality-Brillen statt PC – sieht so der Arbeitsplatz der Zukunft aus?

Mit Augmented-Reality-Brillen wie der Meta 2 könnte das Büro der Zukunft nicht mehr nur vor dem eigenen Bildschirm stattfinden – du könntest dich im Raum frei bewegen und dabei trotzdem deine Arbeit vor Augen haben. Durch die außergewöhnliche Form schafft es die Meta 2, Augmented Reality durch die Brille zu sehen, während du trotzdem dein direktes – wirkliches – Umfeld nicht aus den Augen verlierst und mit den Menschen in deiner Umgebung kommunizieren kannst. Auch deshalb eignet sich die Augmented-Reality-Brille für das Büro der Zukunft. Die Hologramme, die die Meta 2 produziert, können in verschiedenen Arbeitsbereichen eingesetzt werden. Sei es der menschliche Körper, Architektur oder etwas völlig Anderes: Mit der Augmented-Reality-Brille von Meta wird sich der übliche Arbeitsplatz in eine völlig neue Richtung entwickeln. Mediziner können mithilfe der Meta 2 das menschliche Gehirn in 3D sehen und so bestimmte Zusammenhänge besser verstehen. Architekten müssten keine aufwändigen 3D-Modelle bauen, sondern könnten neue Gebäude vor ihnen entstehen lassen und sie so leichter bearbeiten und weiterentwickeln. Wir werden sehen, ob Augmented-Reality-Brillen den zukünftigen Arbeitsplatz revolutionieren werden.

Augmented Reality wird vielleicht auch bald das Einkaufen revolutionieren. Wir sind mit Hologramm und Verkaufsberaterin Paula shoppen gewesen. Wie das so war, zeigen wir euch hier:

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