Das Battle der Visionäre hat begonnen: Elon Musk vs. Mark Zuckerberg
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Das Battle der Visionäre hat begonnen: Elon Musk vs. Mark Zuckerberg

vor 3 Wochen

Zwei der größten Technik-Millionäre der Welt steigen jetzt in den Ring: der SpaceX-Gründer Elon Musk und der Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg. Ihre Waffe: Worte. Ihr Ziel: Es besser wissen. Die ersten verbalen Schläge fielen bereits.

Wann genau die seltsame Debatte anfing, die Elon Musk und Mark Zuckerberg momentan öffentlich austragen, weiß keiner so genau. Klar ist aber, dass Elon Musk schon seit Langem in der einen Ecke des Rings steht – die der Skeptiker. Obwohl Musk mit Unternehmen wie SpaceX, Tesla und Neuralink ganz neue Technologien erfindet und sein Name in jedem Tech-Magazin regelmäßig auftaucht, ist er von Einem nämlich gar nicht begeistert. Und zwar von Künstlichen Intelligenzen, die außer Rand und Band die Welt erobern.

Nicht nur denkt er, dass womöglich unser ganzes Leben nur eine Simulation ist, sondern sogar, dass Künstliche Intelligenzen in Zukunft die größte Gefahr der Menschheit sein werden. Zwar will er die technischen Möglichkeiten auf jeden Fall nutzen und sogar unsere Gehirne mit Mini-Robotern verbinden, er fordert aber klare Richtlinien. Ansonsten könnten Roboter übermächtig werden – davon ahne der Großteil der Bevölkerung aber noch nichts. „Sobald es ein Bewusstsein dafür gibt, werden die Leute extrem viel Angst haben, so wie sie es auch sollten.“, so Musk. „Wir müssen supervorsichtig mit Künstlicher Intelligenz sein“, twitterte er. Sie könne sogar gefährlicher als Atomwaffen sein:

Er findet, dass Künstliche Intelligenzen unbedingt reguliert werden müssen – bevor es zu spät ist und Roboter mehr können als Menschen. Darum hat er sogar eine Nonprofit-Forschungsgruppe namens OpenAI gegründet. Die soll sicherstellen, dass die neue Technologie nicht außer Kontrolle gerät.

Panikmache, findet Mark Zuckerberg. Der verstand sich bisher immer ganz gut mit Musk, kann dessen Kritik aber überhaupt nicht verstehen. Er findet die Möglichkeiten von KIs super. Deren Weiterentwicklung stehe er optimistisch gegenüber – was heißt, dass er im Kampfring genau gegenüber von Musk steht. „In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden Künstliche Intelligenzen so viele Verbesserungen für unsere Lebensqualität bringen“, sagte er vor zwei Tagen über einen Facebook-Livestream:

„Immer wenn ich Leute höre, die sagen ‚Künstliche Intelligenz wird Menschen in der Zukunft schaden‘, denke ich mir: Klar, man kann Technologie generell immer für etwas Gutes oder Schlechtes benutzen. Man muss vorsichtig sein, wie man etwas baut und wie es benutzt wird. Aber Leute argumentieren dafür, die Entwicklung von KIs zu verlangsamen und das finde ich wirklich … fragwürdig“.

Er ging sogar soweit, die „Neinsager“ und ihre „Weltuntergangsszenarien“ „verantwortungslos“ zu nennen. Und ratet mal, wer sich da angesprochen fühlte. Richtig, Elon Musk. Der wurde kurz darauf auf Twitter dazu aufgefordert, seinen Senf dazuzugeben – was er natürlich gerne tat:

„Sein Verständnis für dieses Thema ist begrenzt“, so Musk über Zuckerberg. Was die nette Variante von „Er hat keine Ahnung, wovon er da redet“ ist. Für den scheinbaren Technologie-Experten Zuckerberg ist das natürlich wie ein Schlag ins Gesicht.

Ihr seht schon, hier wurde ganz schön was losgetreten. Wie es weitergeht, wer den nächsten Schlag landet und ob noch andere mit in den Ring steigen – wir halten euch damit auf dem Laufenden.

Ihr wisst eigentlich gar nicht so recht, warum Elon Musk plötzlich in aller Munde ist? Wir erklären euch, wie er so berühmt wurde:

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