via Pixabay/CC0
Life,

Darum solltest du aus mathematischen Gründen mit 26 heiraten

vor 2 Tagen

Mit Anfang bis Mitte 20 machen sich die meisten wahrscheinlich das erste Mal Gedanken übers Heiraten. Man will nicht ewig warten, aber der erstbeste sollte es auch nicht sein. Da kommt eine mathematische Formel ins Spiel, nach der mit 26 Jahren der ideale Punkt erreicht sein soll.

Diese mathematische Formel kann euch aber nicht nur bei dieser Entscheidung helfen, sondern auch bei vielen anderen im Alltag. Beispielsweise, wenn ihr euch eine Wohnung anschaut oder Praktikanten einstellt. Sie wird als 37-Prozent-Regel bezeichnet und kommt aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Denn statistisch gesehen kann man sich ausrechnen, wann der beste Zeitpunkt für eine bestimmte Entscheidung ist. Dem liegt ein mathematisches Gedankenexperiment zugrunde, das als Sekretärinnenproblem bekannt ist. Es stammt bereits aus den 1960ern. Es geht darum, aus einer Reihe an Bewerbern den besten auszuwählen.

Stellt euch vor, ihr habt mehrere Bewerbungsgespräche mit potentiellen Sekretärinnen. Ihr müsst euch aber sofort für eine Bewerberin entscheiden. Lasst ihr sie einmal gehen, könnt ihr sie im Nachhinein nicht mehr einstellen – denn es kann ja gut sein, dass sie mittlerweile einen anderen Job hat. Welche stellt ihr ein? Sicherlich nicht die erste, aber bis zum Schluss warten wäre ja auch blöd.

Mathematiker kommen an dieser Stelle mit der 37-Prozent-Regel um die Ecke. Sie besagt, dass – hat man 37 Prozent gesehen – das der beste Zeitpunkt ist, die Suche zu beenden. Denn dann hat man genügend Informationen gesammelt, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Gleichzeitig hat man aber auch nicht zu viel Zeit verschwendet, sich alle anzuschauen.

Die Sekretärin, die nach den besagten 37 Prozent kommt, sollte man also einstellen – wenn sie gut ist. Ansonsten soll man die nächstbeste nehmen. Natürlich hat dieses Verfahren auch seine Tücken: Beispielsweise, wenn die Bewerber der Qualifikation nach sortiert sind. Denn hat man nach 37 Prozent das Gefühl, der beste Bewerber war bereits unter den ersten, sollte man den letzten nehmen. Im Falle einer qualitativen Sortierung bekommt man dann den schlechtesten ab.

Deshalb ist es  auch nur ein Gedankenexperiment, das aber trotzdem nett ist und in der einen oder anderen Situation schon mal helfen kann. Beispielsweise, wenn man schon lange mit seinem Partner zusammen ist und überlegt, wann der beste Punkt zum Heiraten ist. Und wenn man da statistisch herangeht und bedenkt, dass man zwischen 18 und 40 Jahren vielleicht heiraten möchte, ist mathematisch gesehen, kurz nach dem 26. Geburtstag das beste Alter. Denn das entspricht den 37 Prozent.

Zuvor würde man vielleicht einen noch besseren Partner verpassen, danach sinken die Chancen, den richtigen zu finden. Aber es bleibt natürlich trotzdem ein Gedankenexperiment. Denn es heißt nicht, dass du sofort mit 26 heiraten sollst, aber dir in dem Alter Gedanken machen kannst, ob dein momentaner Partner derjenige welche ist. Bis man dann wirklich heiratet, vergehen wahrscheinlich eh noch ein paar Jahre.

Und dann ist man an dem durchschnittlich errechneten Punkt, an dem man heiraten sollte, wenn man nicht in einer Scheidung enden möchte: zwischen 28 und 32. Also klar, man sollte die 37-Prozent-Regel nicht für bare Münze nehmen, aber in dem Alter können wir uns wohl selbst ganz gut vertrauen, was wir wollen und was nicht.

Deshalb: Das ist keine Handlungsempfehlung, sondern nur das, was die Mathematik sagt.

Okay, jetzt haben wir viel übers Heiraten und die Liebe gesprochen. Noch einmal zurück zur Wissenschaft: Was passiert eigentlich genau in unserem Körper, wenn wir verliebt sind? Hier erklären wir es dir:

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: