Mysteriöse Kreaturen wurden an einen Strand gespült - und keiner weiß, woher sie kommen
via Youtube/ Vancouver Courier

Mysteriöse Kreaturen wurden an einen Strand gespült – und keiner weiß, woher sie kommen

vor 3 Wochen

Erst vor kurzem wurde eine bizarre, unbekannte Kreatur an den Strand von Indonesien gespült und niemand konnte sich erklären, worum es sich dabei handelte. Ein ganz ähnlicher Fall hat sich jetzt auch in Kanada ereignet. Denn dort wurden jetzt riesige, schleimige Lebewesen am Ufer eines Sees gefunden. 

In der vergangenen Woche machten Naturforscher an der „Lost Lagoon“ im kanadischen Stanley Park eine bizarre Entdeckung. An die Ufer des künstlich angelegten Sees wurden plötzlich unzählige schleimige Kugeln gespült, die teilweise so groß wie Basketbälle oder noch größer waren und eine schleimige, gelatineartige Konsistenz hatten. Doch worum handelte es sich hier?

Im Gegensatz zum Fall in Indonesien ließ sich hier schnell herausfinden, auf welches Lebewesen man gestoßen war. Es gehört zur Gattung der sogenannten Bryozoa, auch Moostierchen genannt. Hier handelt es sich um eine riesige, schleimige Kugel, die sich aus vielen kleinen Organismen zusammensetzt. Diese kugelförmigen Kreaturen existieren schon seit Hunderten Millionen Jahren auf unserem Planeten und sind normalerweise nur wenige Zentimeter groß. Die Exemplare aus dem See sind allerdings um einiges größer. Warum das so ist, muss allerdings noch genauer erforscht werden.

Die mysteriösen Kreaturen aus dem See
Normalerweise werden die Lebewesen nur wenige Zentimeter groß.
© via Youtube/ Vancouver Courier

Riesige schleimige Kugeln
Hier seht ihr, wie riesige die Kreaturen waren.
© via Youtube/ Vancouver Courier

Was sich die Forscher auch nicht erklären können, ist, woher die mysteriösen Kreaturen auf einmal kommen. Der See liegt schließlich mitten in Vancouver und hat keinerlei Zuflüsse zum Meer oder zu anderen Seen. Außerdem wurde die Art Pectinatella magnifica, die hier gefunden wurde, erst ein einziges Mal zuvor entdeckt. Sie tauchte auf der „Saturna Island“ vor der kanadischen Provinz British Columbia auf – doch allerdings liegt die Insel mehr als 50 Kilometer weit entfernt.

Die Kreaturen sehen zwar wirklich bizarr und unheimlich aus, zum Glück sind sie aber ungefährlich für Menschen und Tiere. Allerdings verursachen die Tierchen starke Schäden an Schiffen oder Brunnen, da sie sich an der Oberfläche ansiedeln und das Material nach und nach zersetzen. Das stellt ein großes Problem dar, denn der See ist nicht nur für seinen riesigen Jubiläumsbrunnen bekannt, sondern dort bieten auch viele Bootverleihe Schiffsfahrten an Touristen an.

Jetzt beginnen die Forscher damit, herauszufinden, wie die Invasion der mysteriösen Kreaturen zustande gekommen ist.

Unsere Gewässer sind voll von mysteriösen Lebewesen. Forscher haben jetzt einen Fisch ohne Gesicht entdeckt. Wenn du wissen willst, wie er aussieht, dann schau dir dieses Video an: 

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